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Der Anfang, die ersten 100 Jahre

 

Die St. „Sebastian“-Schützenbruderschaft in Hövel

 

Mit der Gründung der Städte nahm auch die Gründung von Schützenvereinen ihren Anfang: Seit dem 14. Jahrhundert existieren sogenannte Schützenbruderschaften. Je mehr die Macht und das Ansehen des Adels sank, um so stärker entwickelte sich das städtische Gemeinwesen. Und je seltener die Turniere der Adligen stattfanden, um so zahlreicher wurden Schützenfeste der Bürger abgehalten. In vielen Städten entstanden Schützengesellschaften, sei es mit Bogen und Armbrust oder mit Büchsen. Der Schutzheilige der Bürgerwehren und Schützengilden war vorzugsweise der hl. Sebastian - ehemaliger Befehlshaber der kaiserlichen Leibwache. Die Mitglieder der Schützengilden hießen deshalb auch Sebastianbrüder und manche Gesellschaften hatten sogar ein silbernes Standbild ihres Schutzheiligen. Jede Gesellschaft hatte ihre Rechte und Freiheiten sowie ihre vom Magistrat der Stadt oder vom Landesfürsten schriftlich bestätigten Statuten. Hier wurden auch bestimmte Verhaltensmaßregeln vorgeschrieben, denn nur ehrbare Bürger konnten Mitglied werden. Die Schützengilden hatten sich schon früh zu kirchlichen Vereinen ausgebildet, und so blieb es nicht aus, daß im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert viele Schützengilden aufgelöst wurden oder an Bedeutung verloren. Neuen Aufschwung erhielten die Vereine erst wieder nach den Freiheitskriegen.
Textfeld: Hachen, den 29 Mai 1827,
            Nr. 176
Vogelschießen in Hövel

Die Gemeinde Hövel ist willens, eine
Schützenbruderschaft und Vogelschießen zu er-
Richten, und solches mit diesem Jahr anzufangen.
Wohllöbliche Kreisbehörde sollte ich daher
Ersuchen die höhere Erlaubnis hierzu Hochge-
Neigt zu ertheilen. Indem ich dem Wunsche
Der Gemeinde hierdurch willfahren wollte, be-
merke ich zugleich, daß vor langen Jahren
bereits ein Vogelschießen in der gedachten Ge-
meinde Statt gefunden habe.
Die getroffene einstweilige Vereinigung
Ist in der Anlage gehorsamst angebogen.

                             Der Bürgermeister
                                         Wübelhaus

Über die Gründung der Höveler Schützenbruderschaft geben zwei Urkunden Aufschluß, die in ihrem Original erhalten sind: Hier zwei Auszüge aus dem Jahr 1827.
 
Wie der damalige Hachener Bürger- meister Wübelhaus (1827) in dem obigen Schreiben anmerkte,
hätte schon „vor langen Jahren in der Gemeinde ein Vogelschießen stattge- funden“.
 
 
Textfeld: An die königliche Kreisbehörde
          zu Arnsberg

Als Antwort auf vorstehendes Gesuch gilt Folgendes:
                     Arnsberg, den 9. Juni 1827

An den
Bürgermeister Wübelhaus  zu Hachen 

	Indem ich Ihnen das mit Bericht vom
29. Mai eingereichte Gesuch der Eingesessenen 
zu Hövel remittire, will ich genehmigen, daß 
das gewünschte Vogelschießen Statt finde, wenn 
die im Amtsblatt pro 1817 pag. 85 Nr. 85
vorgeschriebene Ordnung dabei gehörig beachtet
werde, und sind mir vorher auch novh die auf-
zustellenden Statuten vorzulegen.

                                   Der Landrat
                                       Thüsing
 
Das legt die Vermutung nahe, daß die Höveler Schützenbruderschaft noch älter als angenommen ist. Folgende Anmerkungen über die benachbarten Bruderschaften in Neheim und Müschede untermauern diese These:

 
In Müschede existiert ein Verzeichnis, das die Mitglieder der Hubertus-Bruderschaft seit dem Jahr 1450 auflistet. So wie sich die Müscheder Bruderschaft unter den Schutz des Kapellenpatrons gestellt hat, so wird es in Hövel mit der Sebastians-Bruderschaft gewesen sein. Wann die Höveler Sebastians-Kapelle errichtet wurde, läßt sich nicht genau zurückdatieren. In einer historischen Schrift über eine Gerichtsverhandlung aus dem Jahr 1502 ist jedoch von dem Kirchhof in Hövel die Rede, so daß zu der Zeit bereits eine Kirche oder Kapelle vorhanden gewesen sein muß.
Aus den 20er Jahren ist bekannt, daß in der damaligen Kirchglocke eine Inschrift angebracht war, die auf ein noch höheres Alter des Gotteshauses hinwies: Mit vier Wappen verziert, trug die Glocke die Zahl 1428 .
Die dem heiligen Sebastian geweihten Kapellen wurden mancherorts zur Zeit der Pest als Motivkapellen errichtet, denn der Hauptmann Sebastian galt nicht nur als der himmlische Beschützer in Kriegszeiten, sondern wurde auch als Patron gegen die Pest angerufen. Der hl. Sebastian hat auf seinen Bildern als Attribut den Pfeil, das Abzeichen seiner Marter. Zugleich ist der Pfeil aber auch das Sinnbild der Pest, eine Symbolik, die sich bereits im Alten Testament findet. Entsprechende Zitate finden sich an verschiedenen Stellen, zum Beispiel „Mich trafen des Allmächtigen Pfeile“, „Mein Pfeil ist unheilbar“ oder „Deine Pfeile stecken tief in mir und schwer hast Du Deine Hand auf mich gelegt, nichts blieb unversehrt an meinem Leibe“.
Die Verehrung des hl. Sebastians als Patron gegen die Pest ist schon alt. An seinem Grab in Rom lautet die Inschrift: “Dem hl. Sebastian, dem Blutzeugen und Soldaten Christi, dem Verteidiger der Kirche und Vertreiber der Pest“. Es wird berichtet, daß im Jahr 680 die große Pest in Rom aufhörte, nachdem in einer Kirche dem hl. Sebastian ein Altar geweiht wurde.
In hiesiger Gegend wütete im 16.- und 17 Jh. die Pest. Genau am 16. September 1626 gelobten die Angehörigen der Gemeinde Allendorf „der grausam wütenden Pest wegen“ einmütig, den Tag des hl. Sebastian als Festtag zu begehen, zugleich aber als strengen Fasttag zu halten, „mit mehrmaliger Teilnahme am öffentlichen Gottesdienst und feierlichem Umgang um die Kirche“.
Im Hinblick auf diese Zeitgeschichte läßt sich vermuten, daß die Sebastian-Schützenbruderschaft in Hövel schon im Jahr 1626 ihren Ursprung erlebt hat. Dann könnte sie in diesem Jahr nicht erst ihr 175-jähriges, sondern ihr 375-jähriges Jubiläum feiern.
Als wichtiges Dokument der Höveler Schützenbruderschaft gilt die Schützenkönigskette mit ihren Denkmünzen. Leider ist ein Teil der älteren Denkmünzen nicht mehr vorhanden; die zweitälteste Münze trägt die Inschrift: „2. Schützenkönig F.H. 1828.“ Andere Denkmünzen haben als Symbol das Bild der heiligen Familie, ein Christusbild, ein Bild des jeweiligen Papstes oder natürlich ein Bild des hl. Sebastians.
So atmet die Geschichte der Höveler Schützenbruderschaft echten kirchlichen und christlichen Geist. Das soll und muß wohl so sein, wenn die Bruderschaft ihren Namen und ihre Fahnen in Ehren tragen will. Und das wird auch so sein in der Zukunft, wenn das lebende Geschlecht , eingehend der kirchlichen und christlichen Vergangenheit das Wort in die Tat umsetzt:

Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“

Geschichtliches 1926 bis heute

 

Das 100jährige Bestehen der Schützenbruderschaft wurde mit einem Jubelfest vom 19. – 21. Juni 1926 gefeiert.

 

Zeitungsbericht zum 100 Jährigem Jubiläum (23. Juni 1926)

     

    a.s Hövel, 23. Juni D a s J u b i l ä u m s – S ch ützenfest. Verrauscht sind die Tage der Freude. Das Schützenfest liegt hinter uns. Am Sonntag um 4 Uhr marschierte der ganze Verein geschlossen nach Schloß Melschede, um die von Herrn B a r o n  v o n W r e d e, dem vorjährigen Schützenkönig, gestiftete Fahne abzuholen. In seiner Ansprache  betonte dieser das die Fahne stets das Symbol der Einigkeit zwischen Hövel und Melschede sein möge. Dann gings mit klingendem Spiele zum Tore hinaus. Nach der Rückkehr auf den Schützenplatz fand noch einige Stunden Konzert statt. In der kurzen Ansprache wurde auch des Schützenhauptmanns Wilhelm Cordes dedacht, der an diesem Tage 30 Jahre sein verantwortliches Amt geführt hat. Am Sonntag morgens um 5 Uhr war großes Wecken, um 8,30 Uhr das Schützenhochamt. Geschöossen nahm der Verein daran teil. Anschließen fand die kirchliche Weihe der neuen Fahne statt. In der Ansprache ermahnte Herr Vikar Bremerich die Schützenbrüder zur Einigkeit; nicht nur für die Festtage, sondern während des ganzen Jahres sollten sie friedlich neben einander leben, damit das Wörtchen „Bruder“ auch in die Tat umgesetzt würde. Nach dem Hochamt fand das Vogelschießen der alten Könige statt. Herr Theo Fricke (König von 1907 - 08) errang die Ehre „Jubilarkönig“ zu werden. Von 1 Uhr an trafen die auswärtigen Schützenvereine ein. Um 3 Uhr begann der Festzug. Man glaubte sich um 100 Jahre zurückversetzt, als man die alten Biedermeiergestalten sah. Nach der Rückkehr zum Festplatze hielt Herr Vikar Bremerich die Festrede. Dann fand Tanz statt damit auch den jungen Leuten ihr Recht wurde. Es wurden jedoch nur alte Tänze gespielt, die an Schönheit turmhoch über den neuen modernen Tänzen stehen, die doch zum Teil nur in anstößiger Weiße getanzt werden. Sicher wird mancher Besucher unserers Festes dehalb mit dem Vorsatz nach Hause zurückgekehrt sein, „ich will acu in meinem Verein dafür sorgen, das wieder die alten Tänze zu Ehren kommen“. So verlief das Fest als wahres Volksfest. Bei dem Schießen am Montag errang Herr Herm Israel die Königswürde, der sich seine Frauals Königin erkor. Den Meisterschuß bei, „Geckschießen“ tat Herr Sekretär Klemens Bauerdick von hier. Er tat sein möglichstes, um während seiner kurzen Regentschaft bis 12 Uhr seine Untertanen zu belustigen. Nicht unerwähnt soll die gute Musik der Höveler Kapelle unter Leitung ihres Dirigenten Joh. Schulte Hachen bleiben.

Theodor Fricke – König von 1907 – ist bester Schütze und wird Jubelkönig.

Zu diesem Jubelfest wurde die neue Fahne (unsere jetzige alte Fahne) kirchlich eingeweiht. Der Festzug wurde begleitet von historisch gekleideten Männern und Frauen aus Hövel.

 

Textfeld:

Gefeiert wurde zu dieser Zeit auf dem Platz, an dem sich heute das Ehrenmal befindet. Hier war die „Trinkhalle“ und das weitere Schützenfesttreiben fand mehr oder weniger im Freien statt. Die Vogelstange war auf dem Gelände der heutigen Schützenhalle und zum Vogelschießen wurde als Gewehrauflage ein Leiterwagen aufgestellt.

 

Am 21. April 1930 wurde Eberhard Lürbke sen. neuer Hauptmann der Schützenbruderschaft und damit Nachfolger von Wilhelm Cordes, der seit 1896 Hauptmann war.

Bis auf das Jahr 1932, wurden Schützenfeste jährlich gefeiert. Am 20. Januar 1935 übernahm Theodor König den Posten des Hauptmanns. Es werden neue Statuten ausgearbeitet. Für alle ehemaligen Schützenkönige wird eine Schützenschnur angeschafft. Die Generalversammlung beschließt die Bildung von zwei Schießgruppen.

Das vorerst letzte Schützenfest fand vom 08. – 10. Juli 1939 statt. Schützenkönig Theodor Honert jun. stand nun eine lange Amtszeit bevor.

Während des 2. Weltkrieges hat die Vereinstätigkeit fast vollständig geruht.

Aber dann ging es weiter. Die 1. Vorstandssitzung nach dem Kriege ist am 12. November 1946. Hauptmann Theodor König erklärt seinen Rücktritt und Franz Lürbke wird neuer Hauptmann bis zu den Neuwahlen. Es erfolgt der Wiedereintritt zur Erzbruderschaft des Hl. Sebastianus. (Bis zur Auflösung der Erzbruderschaft im Jahre 1934 hatte die Bruderschaft ihr bereits angehört).

Der jeweilige Ortsgeistliche ist Präses der Bruderschaft und ist ohne Wahl Mitglied des Vorstandes.

Der Hauptmann heißt ab sofort 1. Brudermeister und der Adjudant nun 2. Brudermeister.

In der Generalversammlung am 20. Januar 1947 findet eine Aussprache darüber statt, ob die zerstörte „Trinkhalle“ wieder aufgebaut werden soll oder ein Neubau an anderer Stelle erfolgen sollte. Bereits am 02. März 1947 wird mit 46 Ja, 2 Nein und 2 neutralen Stimmen beschlossen, den Schützenplatz zur Vogelstange zu verlegen und hier ein neues Vereinshaus zu bauen.

Die Gemeinde Hövel stellt das Grundstück zu Verfügung. Das Fest der Grundsteinlegung findet am 03. August 1947 statt und die erste Versammlung im neuen Vereinshaus ist am 27. Juni 1948. Das neue Haus erhält den geschichtlichen Namen:

 

HAUS ALTENLINDE

 

Vom 22. –23. August 1948 wird das 1. Schützenfest nach dem Krieg gefeiert. Der Schützenvogel mußte mit der Armbrust abgeschossen werden, da das Vogelschießen mit Feuerwaffen verboten war. Schützenkönig wurde Albert Roland jun.
Die außerordentliche Versammlung am 28. September 1948 beschließt die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Arnsberg.
Zum Schmunzeln: „Während des Vogelschießens beim Schützenfest 1949 versagte die Armbrust und es mußte nun der Vogel mit Steinen abgeworfen werden.“ Lehrer Wietbüscher war der Treffsicherste und neuer Schützenkönig.
Erst Armbrust, dann Steine und beim Schützenfest 1950 ganz etwas anderes: „Der Vogel wurde mit dem Luftgewehr abgeschossen.“
In der Generalversammlung am 20. Januar 1951 wird Hermann Vornweg als 1. Brudermeister neu gewählt. Das Thema Hallenanbau ist Punkt der außerordentlichen Generalversammlung am 18. Februar 1951.
Vom 07. – 09. Juli 1951 wird das Schützenfest gleichzeitig in Verbindung mit dem 125-jährigen Jubelfest gefeiert. Jubelkönig wird Lehrer Wilhelm Wietbüscher (Schützenkönig von 1949), der sich Freifrau Alice von Wrede zur Königin erkor.
Am Festzug und den Feierlichkeiten nahmen die Schützenbruderschaften aus Hachen, Enkhausen, Langscheid, Stemel, Eisborn Oelinghauserheide, Beckum, Mellen und Volkringhausen teil.
Am 24. August 1951 ist bereits Richtfest des Hallenanbaus. Die Fertigstellung geht zügig voran. Der Jahresbeitrag wird am 26. Oktober 1952 in einer außerordentlichen Versammlung von bisher 1,30 DM auf einmalig 8,00 DM erhöht.
Aus Gesundheitsgründen tritt am 11. Januar 1953 der 1. Brudermeister Hermann Vornweg zurück. Pfarrer Pohl als Präses der Bruderschaft übernimmt bis zur Neuwahl den Vorsitz. In der Generalversammlung am 20. Januar 1953 wird Theodor König neuer 1. Brudermeister. Hermann Vornweg wird zum Ehrenbrudermeister ernannt.
Die Vogelstange wird am Sportplatz aufgestellt und bei der Halle werden Birken gepflanzt.
Die Generalversammlung beschließt am 20. Januar 1954, dass die Männer im Hofstaat ab nun Schützenhüte zu tragen haben.
Es wurde angeregt, den alten Schützenplatz mit einer Hecke zu umgeben und als Kriegergedenkstätte zu gestalten. Unter Mitwirkung der Gemeinde Hövel wurde dieses auch kurze Zeit später in die Tat umgesetzt und so wird in jedem Jahr zum Auftakt des Schützenfestes hier am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt und der Gefallenen und Vermißten gedacht.
1957 wurde die Musikbühne angebaut, die sich vorher über dem Eingang Toiletten/Kokskeller befand.
Aufgrund der Kostensituation durch An- und Umbauten wurde in der Generalversammlung beschlossen, das jedes Mitglied als Umlage DM 15,00 bezahlt.
Am 20. Januar 1958 wird der Beitritt zum „Sauerländer Schützenbund“ beschlossen.
In der Generalversammlung, Ostermontag, 03. April 1961, war man sich einig, das Geckschießen abzuschaffen.
Für das Schützenfest 1962 wird Johann Vornweg als Festhauptmann für den erkrankten 1. Brudermeister Theodor König gewählt. 1963 wird ein neuer Vogel-Schießstand in horizontaler Lage hinter der Schützenhalle errichtet.
Am 20. Januar 1965 wird Johann Lampe zum 1. Brudermeister gewählt. Der bisherige 1. Brudermeister Theodor König wird zum Ehrenbrudermeister ernannt. Der Präses der Bruderschaft wird nicht mehr im Vereinsregister eingetragen; bleibt aber weiterhin Vorstandsmitglied. Hierfür wird der Kassierer als viertes Vorstandsmitglied mit in das Vereinsregister aufgenommen.
Nach außen wird die Bruderschaft somit vom 1. Brudermeister, dem 2. Brudermeister, dem Geschäftsführer und dem Kassierer vertreten.
In der Generalversammlung , Ostermontag, 19. April 1965 erläutert Bürgermeister Anton König das Bauprojekt „Umbau Schützenhalle“ Zum Schützenfest vom 09. – 11. Juli 1966 ist der Umbau komplett fertiggestellt. Die Finanzierung hat die Gemeinde Hövel übernommen.
Zur offiziellen Einweihung am 17. und 18. September 1966 wurde ein neuer Grundstein eingemauert (zwischen Eingangstür und Eingang Bierkeller) und von Präses Hochw. Geistlicher Rat Pfarrer Harbert gesegnet.
Architekt Wolfgang Dörfel aus Bigge wird am 20. Januar 1967 von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt.
Erstmalig zum Schützenfest vom 08. – 10. Juli 1967 wurde der Samstagabend im Beisein der Schützenfrauen mit Tanz gefeiert. Bisher war der Samstagabend uneingeschränkt den Männern vorbehalten und Frauen hatten am „Stangenabend“ in der Schützenhalle bis dahin nichts zu suchen. Sonntags und montags gab es noch das traditionelle Freibier, ausgeschenkt in den 0,1 ltr. Gläsern (Stößchen).
1968 übernimmt die Schützenbruderschaft von der Gemeinde Hövel die Schützenhalle schuldenfrei. (Vor dem Umbau 1966 hatte die Gemeinde die Schützenhalle übernommen).
Ab 1968 findet jedes Jahr die Karnevals-Prunksitzung mit dem Karnevalsprinz und Elferrat statt sowie der Lumpenball am Tag vor Aschermittwoch, jetzt am Tag nach Weiberfastnacht. Es wird jährlich in der Generalversammlung ein neuer Karnevalsprinz gewählt.
Da die Schützenhalle nach dem Umbau beheizt werden kann, hat der Musikverein „Cäcilia Hövel“ seine Probeabende hierhin verlegt. Vorher wurde in der Gaststätte Feldmann geprobt.
Bis dato trugen nur die Hauptleute grüne Uniformen, die jedoch privat angeschafft waren. Es wird beschlossen, Uniformröcke für die Fahnenoffiziere bzw. den Vorstand anzuschaffen. (Bisher schwarze Jacke und weiße Hose).
Zum Schützenfest vom 13. – 15. Juli 1968 wird die Schützenmesse erstmalig von Montagmorgen auf Samstagabend verlegt. Die Messe zum Auftakt des Schützenfestes am Samstagabend hat noch heute Bestand.
Am 14. März 1970 fand die Generalversammlung des „Sauerländer Schützenbundes“ Kreis Arnsberg in der Schützenhalle statt. 57 Abordnungen aus 56 Orten waren anwesend.
Im gleichen Jahr wird in der Schützenhalle die erste Lautsprecheranlage installiert. Der Turm auf der „kleinen Halle“ wird aufgrund des Blitzeinschlages entfernt. Während des Schützenfestes vom 10.- 12. Juli 1971 gibt es nur noch am Montag „Freibier“. Das Schußgeld, was der König erhält wird auf DM 150,00 erhöht.
In der Generalversammlung, am Ostermontag, 04. April 1972, wird das Freibier auf dem Schützenfest komplett abgeschafft. Damit endet eine langjährige Tradition.
Eine neue Hochschußanlage für das Vogelschießen wird auf dem Gemeindegrundstück unterhalb des Hochbehälters errichtet.
Während der Generalversammlung am Sebastianstage, 20. Januar 1973 wird fast der komplette Vorstand neu gewählt. 1. Brudermeister ist ab jetzt Ferdinand Lehmann.
Der Jahresbeitrag wird von DM 6,00 auf DM 10,00 erhöht und schließt das Eintrittsgeld (Freibier gibt es ja nicht mehr) für alle Schützenfesttage mit ein. Der Zuschuß für den Schützenkönig wird auf DM 500,00 neu festgesetzt.
Eine weitere Baumaßnahme steht 1975 an. Die Weintheke mit Keller wird angebaut und die Küche und der Speiseraum auf die heutige Größe gebracht. Der Fußboden in der „kleinen Halle“ wird komplett erneuert. Neue Fenster schmücken die Halle nachdem die Baumaßnahme abgeschlossen ist.
In diesem Jahr werden die Kontakte zum Iserlohner Bürgerschützenverein „IBSV“ Zug Wermingsen geknüpft und bis heute werden zum Schützenfest die Gegenbesuche durchgeführt. Auch das jährliche Vergleichsschießen hat seine feste Tradition.
Zum Jubiläumsjahr 1976 erhält die Schützenhalle einen neuen Außenanstrich und die jetzige Schießanlage für das Vogelschießen wird erstellt. Zum Jubiläumsfest wird eine neue „kleine Königskette“ angeschafft.
Das 150-jährige Bestehen unserer Schützenbruderschaft wird mit einem Jubelschützenfest vom 28.- 30. Mai 1976 gefeiert. Schirmherr ist der damalige Bürgermeister der Stadt Sundern, Herr Franz-Josef Tigges. Viel zu früh ist er im April 2001 verstorben. Er hätte gerne mit uns das 175-jährige Jubiläum gefeiert.
Jubelkönig 1976 wurde Clemens Vornweg, der sich seine Frau Elsbeth zur Königin erkor. Der Hofstaat wird von allen Königspaaren gebildet.
Alle noch lebenden Könige erhalten einen Königsorden und damit ist die Schützen-schnur abgeschafft und wird nicht mehr getragen.
Am Jubiläumsfestzug nahmen die auswärtigen Bruderschaften aus Beckum, Balve, Mellen, Volkringhausen, Eisborn, Holzen, Herdringen, Oelinghauserheide, Müschede, Hachen, Enkhausen, Stemel, Sundern, Langscheid und Stockum teil. Zu diesem Jubiläumsfest wurde hinter der Schützenhalle ein Festzelt von 250 qm Fläche zusätzlich aufgestellt.
Am 06. April 1978 werden 3 Tilia-Linden vor der Schützenhalle gepflanzt und im Mai wird der Schützenhallenvorplatz mit 550 qm Verbundsteinpflaster befestigt. Gleichzeitig wird die Notstromanlage überholt und die Heizungsanlage mit Heizregister und Brenner erneuert.
 
In der Generalversammlung am 20. Januar 1979 wird Fähnrich Anton Brinkschulte zum Ehrenfähnrich ernannt. Kreisoberst Franz Röttger überreicht die goldene Leistungsmedaille des Sauerländer Schützenbundes mit Urkunde.
Am 22. März 1980 nimmt der Vorstand an der Kreisdelegiertentagung des SSB in Enkhausen teil. Der 1. Brudermeister Ferdinand Lehmann wird für den verstorbenen Heinz Vollmer-Lentmann aus Müschede als Vertreter des früheren Amtes Hüsten in den Kreisvorstand gewählt. Im Jahre 2001 wird Ferdinand Lehmann für die langjährige Tätigkeit zum Ehrenkreisvorstandsmitglied durch die Kreisdelegiertenversammlung gewählt.
Der Jahresbeitrag erhöht sich von DM 10,00 auf DM 15,00.
Bei der Coburger Fahnenfabrik wird die neue Schützenfahne zum
Preis von DM 5.500,00 erworben. Die Anschaffung konnte allein durch Spenden finanziert werden.
Am 17. Mai findet die Fahnenweihe der neuen Fahne statt. In einem Festakt in der Schützenhalle, an dem der Kreisvorstand und Abordnungen der Bruderschaften der Nachbarorte teilnehmen, wird die neue Fahne von Präses Pater Heidrich geweiht.
Da im Laufe der Zeit das Kinderschützenfest weniger Anklang findet, wird im Juni 1987 ein Kinderschützenfestausschuß gebildet, der sich intensiv mit dem Kinderschützenfest befaßt. Mit ihrem Einsatz, Kreativität und Ideenreichtum hat der Ausschuß durch den Bau von Spielgeräten das Kinderschützenfest vor allem für die Kleinen wieder interessant gemacht. Es ist mittlerweile fester Bestandteil im Dorfleben.
Im Marianischen Jahr 1988 nimmt die Schützenbruderschaft an einer Wallfahrt nach Kevelar teil. Sie wird unterstützt durch den Musikverein Hövel.
1989 findet der 25. Schnadegang statt. Er wird als Jubiläumsschnadegang vom Vorstand der Schützenbruderschaft organisiert und durchgeführt. Seit dem richtet die Schützenbruderschaft den Schnadegang aus.
Anfang 1990 wird der Toilettenan- und umbau fertiggestellt. Hiervon wird der größte Teil in Eigenleistung erbracht.
Bei der Generalversammlung im Januar 1991 wird der Vorstand um 3 Mitglieder erweitert und besteht nun aus 18 Mitgliedern.
Auf der Generalversammlung im Januar 1993 wählt die Versammlung Franz-Josef Runte zum 1. Brudermeister. Der ausscheidende Brudermeister Ferdi Lehmann wird von der Versammlung zum Ehrenbrudermeister ernannt. Die Versammlung ernennt Klemens König, der als Geschäftsführer ausschied, zum Ehrenmitglied.
Der Festplatz hinter der Halle wird 1994 neu hergerichtet. Es wird eine Uferbefestigung mit Bruchsteinen errichtet, eine Schutzhütte gebaut und der komplette Platz gepflastert.
Nach 20 Jahren spielt der Musikverein Beckum im Juli 1996 das letzte Schützenfest in Hövel.
Bei der Schützenfestabrechnung im August 1997 beschließt die Versammlung das Schützenfest 1998 und alle kommenden Schützenfeste auf das letzte Wochenende im Juni zu verlegen.
Am 06. und 07. September 1997 findet in Hövel das 8. Stadtschützenfest statt. Unser Schützenkönig Guido Prothmann erringt im harten Gefecht die Stadtkönigswürde. Unter dem Jubel der Bevölkerung findet am Sonntag, den 07. September der Festzug statt, an dem sich 16 Schützenbruderschaften aus dem ganzen Stadtgebiet beteiligen. Unter Mitwirkung aller Höveler Vereine war dieses ein gelungenes und harmonisches Fest, an das sich mancher noch gern erinnert.
Im Januar 1999 auf der Generalversammlung scheidet nach 26-jähriger Vorstandsarbeit unser Kassierer Johannes Danne sen. aus. Er wird von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt.
Auf der Abrechnung vom Schützenfest im August 1999 wird wegen der angespannten Finanzlage der Mitgliedsbeitrag auf 60,00 DM erhöht.
Franz-Josef Runte legt im Januar 2001 auf der Generalversammlung sein Amt als 1. Brudermeister nieder. Die Versammlung wählt den amtierenden Schützenkönig Hans-Jürgen König zum 1. Brudermeister. Zur Verschönerung der Halle wird im April 2001 mit dem Bau eines Windfangs im Eingangsbereich begonnen. Die Schützenhalle erhält einen komplett neuen Anstrich.

 

Schützenbruderschaft

 

 

Zum Gedenken an unsere verstorbenen Schützenbrüder

 

 

Keiner wird gefragt,

 

wann es ihm recht ist,

 

Abschied zu nehmen

 

von Menschen,

 

Gewohnheiten,

 

sich selbst.

 

 

Irgendwann

 

plötzlich heißt es,

 

damit umgehen,

 

ihn aushalten,

 

annehmen,

 

diesen Abschied,

 

diesen Schmerz des Sterbens,

 

dieses Zusammenbrechen,

 

um neu aufzubrechen.



Kurzer Abriss über die Entstehungs-geschichte des Ortes Hövel

 

Wer etwas über die Ursprünge von Hövel wissen will, muss in der Geschichte unter dem Stichwort „Lindinon“ zu suchen beginnen. Dieser Name taucht erstmals im Jahre 793 in einer Privilegienliste des Klosters Werden (heute Stadtteil von Essen) auf.
Hieraus hat sich in den nachfolgenden Jahrhunderten der Name „Linne“ entwickelt, der erstmals am 17. März 1220 in einer Urkunde des Klosters Oelinghausen erscheint. Linne bezeichnet hierbei eine Gesamtsiedlung, die die Teile bzw. Höfe „Kercklinne“ (das heutige Kirch-linde) und „Aldenlinne“ umfasst.
Eine weitere Urkunde vom 2. Oktober 1342, die in Latein abgefasst ist, enthält den Vermerk „Aldenlinne nunc Hoevel appelatur.“ Zu deutsch: Aldenlinne wird nun Hövel genannt. Ob dieser Zusatz erst später in die Urkunde geschrieben worden ist, weiß man nicht genau, scheint jedoch plausibel, wenn man im 15. Jahrhundert sowohl den Namen Aldenlinne als auch den Namen Hövel in Schriftstücken wiederfindet.
Vermutlich haben auch eine gewisse Zeit Aldenlinne und Hövel nebeneinander bestanden, bevor Aldenlinne in der Siedlung Hövel aufgegangen ist.
Warum diese Umbenennung erfolgt ist, lässt sich heute nicht mehr beantworten.
Bei dem Namen Hövel entdeckt man zweifelsfrei eine Wortverwandtschaft zum niederländischen „heuvel“, was zu deutsch Hügel heißt. Dieser geographische Bezug lässt sich nicht leugnen.
In Eintragungen des Kirchenbuches von Enkhausen aus dem 17. und 18. Jahrhundert wird des öfteren die Bezeichnung „auf dem Hovel“ verwendet, die diese Deutungsmöglichkeit unterstreicht.
Doch nun zur weiteren geschichtlichen Entwicklung des Dorfes:
Im frühen Mittelalter stand das gesamte Sauerland unter der Regentschaft der Grafen von Arnsberg, bis 1368 Graf Gottfried IV. seine Grafschaft dem Erzstift Köln vererbte. Dadurch wurde auch das Sauerland dem Herzogtum Westfalen eingegliedert.
Im Laufe des Mittelalters wird auch der kleine Ort Hövel von der überregionalen Geschichte eingeholt. So wird besonders über Hexenverbrennungen ab Ende des 16. Jahrhunderts berichtet:
Da ist von „zauberischen Personen“ die Rede, wie zum Beispiel „Schottlers Tochter aus Hövel“ (1593), „Anna im Drecke“ und der „lahmen Anna“ (beide 1628), welche alle verbrannt wurden.
Als weiteres Unheil wütete ab dem Jahre 1615 die Pest in Hövel und forderte viele Tote.
Aus den Wirren des Dreißigjährigen Krieges wird berichtet, dass Reiter 1622 die Kapelle in Hövel plünderten, 2 Gefangene mitnahmen und einen Toten hinterließen. Nach dem Westfälischen Frieden kehrte wieder etwas Ruhe im Sauerland ein. Etwa 100 Jahre später (1717) zählt der kleine Ort Hövel ca. 110 Einwohner.
Während des Siebenjährigen Krieges lagerten im Sommer 1761 französische Truppen in den Wäldern um Hövel und zerstörten die Ernte auf den Wiesen und Feldern. Zum Ende des 18. Jahrhunderts ist die Landbevölkerung völlig verarmt durch Ernteausfälle, Plünderungen und hohe Abgaben.
1802 bekam das Herzogtum Westfalen einen neuen Landesherren, da es durch den Reichsdeputationshauptschluss in Regensburg an die Landgrafschaft Darmstadt-Hessen fiel. Zu dieser Zeit lebten in Hövel etwa 180 Personen. Nach dem napoleonischen Zeitalter wurde das alte Herzogtum 1815 Preußen angegliedert.
In den nächsten 40 Jahren entwickelte sich die Einwohnerzahl auf etwa 280 und hielt sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts konstant.
1904 baute man eine Schule in Hövel, damit den Kindern der weite Weg nach Enkhausen erspart werden konnte. 1910 folgte der Bau der Kirche, welche auf den Grundmauern der alten Kapelle errichtet wurde. Diese existierte bereits 1428, wie durch die Inschrift einer alten Glocke belegt werden kann.
Um 1930 konnte man bereits 380 Einwohner verzeichnen; 1965 waren es 485 und heute sind es etwa 610.
Bis zum Jahre 1975 war die Gemeinde Hövel politisch selbständig, bevor sie in die Stadt Sundern eingemeindet wurde.
Der frühere Ortsname lebt auch heute noch in der Bezeichnung der heimischen Schützenhalle weiter. Ihr wurde der Name „Haus Altenlinde“ gegeben.
Die besondere Beziehung zwischen Hövel und dem Lindenbaum spiegelt sich an mehreren Stellen wieder: Vor der Kirche stand bis in die 80er Jahre eine große Linde, welche durch eine neue ersetzt wurde.
Im Höveler Wappen ist ebenfalls ein symbolischer Lindenbaum dargestellt. Der Dreiberg im unteren Teil versinnbildlicht den heutigen Ortsnamen Hövel (=Hügel). Die Flügel und die Farben rot und weiß entstammen dem Wappen des Geschlechts von Melschede.

 

Schützenkönige 1828 – 2010

Jahr

 

Schützenkönig

Schützenkönigin

1828

Fr. H. 2 Schützenkönig

 

1876

Freiherr Mathias von Wrede

 

1877

Bernhard Baulmann

 

1882

Joh. Wiesenhöfer

 

1884

Robert Moese

 

1885

Ferdinand Frowein

 

1887

Ferdinand Feldmann

 

1888

August Beuse

 

1889

Joh. Wiesenhöfer

 

1890

Peter Feldmann

 

1891

Theodor Frowein

 

1892

Theodor Honert

 

1893

Peter Feldmann

 

1894

Peter Bücher

 

1895

Josef Levermann

 

1896

Wilhelm Beckmann

 

1897

Heinrich Bücher

 

1898

Theodor Feldmann

 

1899

Theodor Brinkschulte

 

1900

Clemens König

 

1901

Franz Schlummer

 

1902

Franz Schulte

 

1903

Wilhelm Babylon

 

1904

Johann Honert

 

1905

Ludwig Büttner

 

1906

Fritz Danne

 

1907

Theodor Fricke

 

1908

Theodor Schulte

 

1909

Hermann Vornweg

 

1910

Anton Meier

Franziska Flügge

1911

Johann Schöer

 

1912

Ferdinand Schulte

 

1913

Ferdinand Feldmann

 

1914

Franz Feldmann (bis 1918)

 

1919

Heinrich Honert

Anna Honert

1920

Albert Roland sen.

Maria Danne

1921

Clemens Levermann

Pauline Allefeld

1922

Wilhelm Allefeld

Anna Allefeld

1923

Theodor Danne

Änne Vormweg

1924

Alois Cordes

Franziska Tigges

1925

Clemens Carl von Wrede

Schelte Maria

1926

Theodor Fricke (Jubelschützenkönig)

 

1926

Hermann Israel

Franziska Israel

1927

Bernhard Baulmann

Klara Cordes

1928

Theodor Honert

Elisabeth Honert

1929

Johann Israel

Änne Cordes

1930

Hermann Honert

Martha Brinkmann

1931

Franz Lürbke

Elisabeth Neuhaus

1932

kein Schützenfest

 

1933

Anton Vormweg

Maria Vornweg

1934

Ferdinand Wienecke

Ferdinande Lehmann

1935

Anton Meier

Johanna Levermann

1936

Clemens König

Ida Flügge

1937

Wilhelm Cordes

Martha Cordes

1938

Anton König

Else König

1939

Theo Honert

Gerda Brinkschulte

1940-1947

kein Schützenfest

 

1948

Albert Roland jun.

Elisabeth Flügge

1949

Wilhelm Wietbüscher

Ottilie Wietbüscher

1950

Josef Lürbke

Marianne Feldmann

1951

Wilhelm Wietbüscher

Alice von Wrede  (Jubelkönigspaar)

1951

August Blei  sen.

Katharina Vormweg

1952

Franz Flügge

Ilse Schulte

1953

Clemens Vornweg

Anita Brüning 

1954

Alfred Flügge

Doris Sauer

1955

Franz Danne

Elisabeth Baulmann

1956

Alfons Sauer

Theresia Cordes

1957

Johann Danne sen.

Elisabeth Danne

1958

Johann Lampe

Maria Lampe

1959

Theodor Schulte

Renate Feldmann

1960

Gisbert Lampe

Christel Vormweg

1961

Bruno Flügge

Toni Feldmann

1962

Alfons Köthe

Ingrid Köthe

1963

Martin König

Gisela Danne

1964

Johannes Danne jun.

Christel Levermann

1965

Alfons Blei

Johanna Blei

1966

Rudi Lehmann

Else Lehmann

1967

Heinz Wiegand

Elli Wiegand

1968

Anton König

Else König

1969

Elmar Danne

Elisabeth Danne

1970

Hermann Vornweg jun.

Antonie Vornweg

1971

Werner König

Marita König

1972

Reinhold Lürbke

Elisabeth Bauerdick

1973

Alfred Kreienbaum

Zissi Kreienbaum

1974

Werner Vormweg

Marianne Vormweg

1975

Karl Jochheim

Hanne Jochheim

1976

Clemens Vornweg

Elsbeth Vornweg  (Jubelkönigspaar)

1976

Clemens Lürbke jun.

Ingrid Lürbke

1977

Johann Vornweg

Karin Vornweg

1978

Michael Wienecke

Beate Wienecke

1979

Rudi Flügge

Hilde Flügge

1980

Siegfried Schröer

Frieda Schröer

1981

Hermann Vornweg sen.

Irene Vornweg

1982

Clemens Schulte sen.

Amanda Schulte

1983

Johannes Danne

Christel Danne

1984

Richard Baumeister

Liesel Baumeister

1985

Franz Henke

Maria Henke

1986

Sebastian Flügge

Beatrix Babylon

1987

Wigbert König

Monika König

1988

Herbert Gohlke

Magret Gohlke

1989

Christian Danne

Stefanie Peters

1990

Paul Eisenberg

Klara Eisenberg

1991

Bernhard Höber

Margret Höber

1992

Bernd König

Petra Lübke

1993

Ludwig Lehmann

Elsbeth Lehmann

1994

Hubert König

Sabine König

1995

Eberhard Rau

Erly Rau

1996

Franz-Josef Runte

Irmhild Runte

1997

Guido Prothmann

Christine Röse

1997

Guido Prothmann

Christine Röse (Stadtkönigspaar Sundern)

1998

Werner Flügge

Cornelia Flügge

1999

Benedikt Sauer

Petra Blei-Sauer

2000

Hans-Jürgen König

Marion König

2001

Ingo Vornweg

Sonja Weische

2002 

Engelbert König 

Theresa Deiters 

2003 

Markus Allefeld 

Marie-Cecil Aufmkolk 

2004 

Michael König 

Claudia König 

2005 

Konrad Prothmann 

Ulla Prothmann 

2006 

Karl Rüther 

Margret Rüther 

2007 

Reinhard Kolmsee 

Sigrid Kolmsee 

2008 

Dieter Flügge 

Monika Flügge 

2009 

Tobias Rüther 

Tanja Rüther 

2010 

Bernd  Flügge 

Andrea Flügge 

2011 

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